Pflegetagegeld: Ein fester Betrag stockt staatlichen Leistungen auf

Ein interessanter Beitrag von einem Kollegen Marcel Ziegler:

Niemand stellt es sich gerne vor, doch es ist leider wahr: Nicht nur die anderen werden im Alter pflegebedürftig. Die Leistungen der Pflegeversicherung, in die jedes Krankenkassenmitglied ein Leben lang einzahlen muss, reichen dann in der Regel nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Je höher der Pflegebedarf ist, desto stärker muss für zusätzliche Aufwendungen auf privates Vermögen zurückgegriffen werden. Um das zu verhindern, empfiehlt es sich dringend, privat vorzusorgen. Eine Pflegetagegeldversicherung ist dafür eine gute Option.

Vor der Unterschrift den Bedarf errechnen

Die Pflegetagegeldversicherung zahlt dem Versicherten für jeden Pflegetag eine Summe aus, über die er frei verfügen kann. Wie hoch sie ist, wird schon bei Vertragsabschluss festgelegt. Die monatlichen Beiträge orientieren sich an diesem Betrag, spätere Änderungen sind nur schwer möglich. Es ist also wichtig, genau zu berechnen, wie hoch diese ergänzenden Leistungen sein müssen, um den Bedarf abzudecken. Dabei muss die zu erwartende Rente unbedingt einbezogen werden. Je geringer sie ist, desto größer wird im Pflegefall die Finanzierungslücke sein. Gleichzeitig darf jedoch nicht vergessen werden, dass die monatlichen Versicherungsprämien auch in schwierigen Situationen, wie beispielsweise bei Arbeitslosigkeit, bezahlbar bleiben müssen, damit die Versicherung nicht zum Verlustgeschäft wird.

Die Pflegestufe bestimmt den Auszahlungsbetrag

Die private Pflegeversicherung zahlt erst, wenn der Medizinische Dienst der gesetzlichen Pflegeversicherung den Pflegefall festgestellt hat. Liegt diese Bewilligung vor, wird auch die private Leistung ohne weitere Prüfung überwiesen, darauf weist www.meinepflegeversicherung.com hin. Bei Pflegestufe 1 und 2 gibt es das Pflegetagegeld anteilig, erst bei Pflegestufe 3 wird der vertraglich festgelegte Tagessatz gezahlt. Wichtig: Wer schon in jungen Jahren einen Vertrag abschließt, profitiert von merklich niedrigeren Versicherungsbeiträgen.

November 17, 2016

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